Magazin Natur- & Umweltpolitik

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28. Januar 2026 | KOMMENTAR Recyclingquote für Getränkekartons erneut verfehlt

 

Einführung eines Pfandes zur Lösung der Recyclingkrise gefordert

Berlin: Nach neuesten Zahlen der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) wurde die Re-cyclingquote für Getränkekartons im Jahr 2024 zum dritten Mal in Folge verfehlt. Statt der im Verpackungsgesetz festgelegten 80 Prozent wurden lediglich 69,5 Prozent erreicht. Das ist noch weniger als im Vorjahr (71,3 Prozent). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert dringend ein Gegensteuern im Rahmen der aktuellen Erarbeitung des Verpackungsrechts-Durchführungs-gesetzes. Dazu gehört insbesondere die Ausweitung des Einwegpfandes in Höhe von 25 Cent
auf Getränkekartons sowie der Aufbau ausreichender Recyclingkapazitäten in Deutschland. Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

„Umweltminister Schneider darf nicht länger die Augen vor der Recyclingkrise bei Getränkekartons verschließen. Das unzureichende Recycling verschwendet Ressourcen und belastet die Umwelt. Statt wie vorgesehen im Gelben Sack landet rund ein Drittel der Einweg-Kartons im Restabfall, in der Umwelt oder in der Papiertonne. 

Durch die Ausweitung des Einweg-Pfandes von 25 Cent auf Getränkekartons ließen sich mehr als zwei Milliarden Stück pro Jahr zusätzlich recyceln. In Spanien wurde ein Pfand auf Getränkekartons bereits Ende 2024 beschlos-sen, ab 2027 zieht Kroatien nach und auch in Rumänien gibt es bereits erfolgreiche Rücknahmetests im Handel. Technisch ist die Rücknahme von Getränkekartons an Pfandautomaten problemlos umsetzbar. Wir fordern von Umweltminister Carsten Schneider bei der Erarbeitung des neuen Verpackungsgesetzes jetzt die Chance zu ergreifen, durch die Festlegung eines Pfandes von 25 Cent auf Getränkekartons die Sammel- und Recycling-mengen deutlich zu erhöhen.“

28. Januar 2026 | Mit der GNA in Hasselroth

 

Grünlandpflege im Feuchtgebiet Herrenbruch

 

Vorbereitungen für die Brut- und Beweidungssaison 2026 getroffen.

 

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28. Januar 2026 | Anlässlich des Nordseegipfels

 

Neue Studie zu Auktionsverfahren

Wind auf See braucht Vorgaben von Land

 

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Fossile Industrien auf Kosten von Gesundheit und Natur 

23. Januar 2026 | Umweltverbände kritisieren:

 

Wilhelmshaven macht den Weg frei für Importinfrastruktur verflüssigter Gase 

 

Schutzbündnis Voslapper Groden-Nord bezieht Stellung

 

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23. Januar 2026 | Nach erstem Amtsjahr von Trump

 

Import von US-Fracking-Gas auf Rekordhoch

 

Warnung vor neuer Abhängigkeit bei LNG-Importen

 

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23. Januar 2026 | Fracking-Gas-Lieferkette

 

Beschwerde beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

 

Drohende Umwelt- und Gesundheitsgefährdung durch US-Fracking-Gas, auch Schäden an lokaler Fischerei.

 

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Bad News 

22. Januar 2026 | Vor Europas größter Jagdmesse in Dortmund

 

Gezüchtet, vermarktet, erschossen

 

Löwen sterben für billige Trophäen: Neuer Bericht über die Gatterjagd kritisiert Abschüsse gezüchteter Tiere – auch durch deutsche Jäger*innen.  

 

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22. Januar 2026 | Pandas für München

 

Millionen-Geschäft statt Artenschutz

 

Kritik an Panda-Leihgabe an Tierpark Hellabrunn.

Fotos von Ministerpräsident Söder mit Plüsch-Pandas sorgten schon 2024 in Deutschland für Kritik und Spott.

 

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21. Januar 2026 | Bundesumweltminister Schneider beim Weltwirtschaftsforum in Davos

 

Neue Allianzen für Klima- und Umweltschutz

 

Bundesumweltminister Schneider wird vom 19. bis 22. Januar am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen. Erstmals überhaupt nimmt damit ein Bundesumweltminister teil.

 

Bei seinem Besuch wird Schneider mit führenden Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Finanzwelt, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammentreffen. Ziel ist es, internationale Partnerschaften zu stärken, den Privatsektor für Umwelt- und Klimaschutz zu gewinnen und über nachhaltige Wachstumspfade für die EU und Deutschland zu sprechen.

 

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(c) BUND

21. Januar 2026 | Deutscher App-Award

 

Mit dem ToxFox Schadstoffe beim Einkauf erkennen 
 

Vollständige Transparenz bei Inhaltsstoffen in Alltagsprodukten längst überfällig

 

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© Bruno D’Amicis

21. Januar 2026 | Balkan

 

Europas letzte Wildflüsse in Gefahr

 

Fast 2.500 km an unberührten Flüssen seit 2012 zerstört

 

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20. Januar 2026 | KOMMENTAR Änderung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes

 

Kritik an geplanten Abschwächungen der Umweltverbandsklagerechte

Berlin. Am Mittwoch soll der Entwurf zur Änderung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes im Bun-deskabinett beschlossen werden. In seiner aktuellen Form droht das Vorhaben nach Ein-schätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) die Verbandsklagerechte in Umweltangelegenheiten erheblich zu schwächen. Zwar soll der Anwendungsbereich des Gesetzes moderat erweitert werden, gleichzeitig aber die Anerkennung klageberechtigter Umweltvereinigungen befristet und eine neue Form der materiellen Präklusion, also dem Ausschluss von Einwendungen in Gerichts-verfahren, die nicht im Verwaltungsverfahren vorgebracht wurden, eingeführt werden. Die DUH sieht darin deutliche Verschlechterungen gegenüber der aktuell geltenden Rechtslage. Das kom-mentieren Barbara Metz, Jürgen Resch, und Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführerin und Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

„Die geplante Erweiterung der möglichen Klagegegenstände für Umweltverbände ergibt sich aus völker- und europarechtlichen Verpflichtungen und ist überfällig. Leider wird diese Erweiterung aber nur durch eine Verlän-gerung der Liste an möglichen Klagegründen umgesetzt, die zwangsläufig unvollständig bleibt und die Lücken deshalb in der Vergangenheit von Gerichten als unvereinbar mit Völker- und Europarecht eingestuft wurden. Die Bundesregierung muss stattdessen eine Generalklausel, also eine Formulierung, die unbestimmt viele Sachver-halte einschließt, ins Gesetz aufnehmen. Anerkannten Umweltverbänden und zuständigen Behörden in Bund und Ländern will die Bundesregierung das Leben schwerer machen, indem eine Anerkennung als klageberechtigte Vereinigung in regelmäßigen Abständen erneut beantragt werden muss. Das wäre das Gegenteil von Bürokratie-abbau und würde auf allen Seiten unnötig Ressourcen binden. Wir kritisieren scharf, dass eine Regelung zum Einwendungsausschluss in Gerichtsverfahren wieder aufgenommen wird.“

Hintergrund: Das Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz enthält spezifische Regelungen für den Rechtsschutz in Umwelt-angelegenheiten und schafft insbesondere Klagerechte für anerkannte Umweltvereinigungen. Das Gesetz ist aktuell unzureichend und muss aufgrund von Entscheidungen der Vertragsstaatenkonferenz der Aarhus-Konven-tion, des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichtes geändert werden.

News zu Kaufprämien für E-Autos

20. Januar 2026 | Mit sozialer Staffelung

 

Neues E-Auto-Förderprogramm 

 

Zuschüsse für Neuzulassungen ab 1.1.2026

 

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20. Janaur 2026 | KOMMENTAR

 

Zu reaktivierten Kaufprämien für E-Autos und klimaschädliche Plug-In-Hybride:

 

„Milliardenschweres Geschenk für die Autohersteller“

Berlin: Die von der Bundesregierung vorgestellten Kaufprämien für E-Autos und klimaschädliche Plug-In-Hybride (PHEV) sowie Fahrzeuge mit Range-Extender (REX) kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) als milliardenschweres Geschenk für Autohersteller ohne Lenkungswirkung.
Dazu DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch:

„Wieder bringt die Bundesregierung ein milliardenschweres Hilfsprogramm für die Autohersteller und auf Kosten der Steuerzahler auf den Weg. Einen Beitrag zum klima- und industriepolitisch dringend erforderlichen Hochlauf der Elektromobilität leistet die Bundesregierung mit diesem Programm nicht, da sie Verbrenner-Hybride mit hohem CO2-Ausstoß ebenfalls einbezieht. Gefördert werden Plug-In-Hybride und Fahrzeuge mit Range-Extender, die offiziell mit bis zu 60 g CO₂/km angegeben sind, obwohl die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass diese Werte irreführend sind. Plug-In-Hybride stoßen in der Praxis bis zu fünfmal mehr CO₂ aus und bieten somit kaum Klimavorteile gegenüber konventionellen Verbrennern. Ohne jegliche Effizienzvorgaben werden auch schwere E-SUV mit hohem Stromverbrauch mit Steuergeldern subventioniert – dem Klimaschutz bringt das nichts. E-Auto fahren wird mit diesem Förderprogramm nicht attraktiver: Während die Bundesregierung energieintensive Industrien beim Strompreis subventioniert, zahlen E-Auto-Fahrer bis zu 89 Cent pro Kilowattstunde Strom. Diese Kaufprämie legt erneut offen, wie planlos die Verkehrspolitik der Bundesregierung ist. Trotz milliardenschwerer Förderung lässt die Bundesregierung weiter eine wirksame Klimaschutzpolitik im Verkehrssektor vermissen.“

20. Januar 2026 | Stunde der Wintervögel

 

Vogelzählung begeistert Niedersachsen

 

Starke Beteiligung und spannende Beobachtungen 

 

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16. Januar 2026 | KOMMENTAR  Abkommen zu Erdgasbohrungen in der Nordsee

 

Warnung vor weitreichenden Folgen für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz

 

Mit Blick auf die erste Lesung im Bundestag zum Gesetzentwurf über das Unitarisierungsab-kommen kommentiert Verena Graichen, Geschäftsführerin Politik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

"Das Abkommen mit den Niederlanden öffnet die Tür für die neue Erdgasbohrung vor Borkum – und für weitere grenzüberschreitende Lagerstätten in der Nordsee. Es ermöglicht Bohrungen sogar unter Meeresschutzgebieten und nahe des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer. Das gefährdet wertvolle Ökosysteme und widerspricht klar dem Klimaschutzgebot des Grundgesetzes. Klimapolitisch ist der Fall klar: Es dürfen keine neuen fossilen Lagerstätten mehr aufgeschlossen werden. Die Bundesregierung aber setzt auf mehr Gas, selbst wenn es über-flüssig ist. Die Gasmangellage ist offiziell beendet. Das zu erwartende Fördervolumen liegt bei weniger als einem Prozent des deutschen Jahresverbrauchs – ein Beitrag ohne jede Bedeutung für die Versorgungssicherheit. Damit gibt es keinen sachlichen Grund für dieses Gesetz. Besonders kritisch: Das Abkommen beschneidet die Befugnisse deutscher Genehmigungsbehörden massiv. Deutschland würde auf das Recht verzichten, strengere Umwelt- und Klimaschutzstandards im eigenen Hoheitsgebiet durchzusetzen. Selbst ausgelaufene Genehmi-gungen müssten verlängert werden – ungeachtet der Folgen für Klima und Natur. Das Abkommen ist somit nicht nur schädlich, sondern auch rechtswidrig. Wir fordern den Bundestag deshalb dringend auf, das Unitarisierungs-abkommen abzulehnen.“

Modell Naturparkstand (c) Uwe Franzen

16. Januar 2026 | Naturpark Lüneburger Heide

 

Erstmals auf der Internationalen Grünen

Woche vom 16. bis 25. Januar
 
Naturparkregion zeigt gemeinsam Vielfalt, Genuss und Erlebnisqualität
 

16. Januar 2026 | Zählen für den Naturschutz

 

60. Internationale Wasservogelzählung

 

Zehntausende Freiwillige nehmen teil. Seit der ersten Zählung 1967 1,9 Milliarden Wasservögel erfasst.

 

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News zur Landwirtschaft & Ernährung

16. Januar 2026 | Umfrage

 

Klare Mehrheit für staatliche Tierhaltungskennzeichnung
 

Kennzeichnung muss auf allen Produkten verpflichtend werden

 

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15. Januar 2026 | Katastrophal schlechte Kontrollen

 

Anwendung schädlicher Pflanzen-schutzmittel

 

Auswertung offenbart massive Defizite bei der Kontrolle hochgiftiger Pestizide

 

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15. Januar 2026 | Raumfahrt-Technik für den Acker

 

Geruchloser Dünger aus Gülle

 

Von Nischentechnik zu Klimaschutz in der Fläche

 

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15. Januar 2026 | Wandel & Widerstand

 

Der kritische Agrarbericht 2026
 

Agrarpolitik im Rückwärtsgang: Reformen stocken,

Höfe unter Druck.

 

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Laubfrosch | Foto: Susanne Hufmann (c) GNA

14. Januar 2026 | Vernetzung von Lebensräumen

 

Tümpelpflege für den Laubfrosch

 

Trittsteine im Biotopverbund benötigen mehr Aufmerksamkeit

 

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Bad News für den Wolf

14. Januar 2025 | Der Wolf im Jagdrecht

 

Gesetzentwurf zur aggressiven Wolfsbekämpfung

 

Deutliche Korrekturen gefordert: Koexistenz statt Bekämpfung, EU-Naturschutzrecht einhalten.

 

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14. Januar 2026 | KOMMENTAR zur Aufnahme des Wolfes ins Bundesjagdgesetz (BJagdG)


Wolf ins Jagdrecht: 

Gesetzesentwurf muss umfassend überarbeitet werden


Berlin. Der Wolf soll als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Das sieht der von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Gesetzentwurf zur Änderung von Bundesjagdgesetz und Bundesnaturschutzgesetz vor. Am 14. Januar steht dazu die erste Beratung im Bundestag an. Zum Gesetzesentwurf sagt Dr. Sybille Klenzendorf, Programmleiterin Wildtiere in Europa beim WWF Deutschland:

„Es ist politisches Wunschdenken, dass die im Gesetzentwurf vorgesehene anlasslose Jagd zu sinkenden Risszahlen führt. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich die Zahl der Nutztierrisse dadurch nicht verringert, sondern im Gegenteil sogar erhöhen kann. Das wirksamste Mittel zur Reduzierung von Nutztierrissen sind nachweislich präventive Schutzmaßnahmen wie Elektrozäune, Herdenschutzhunde oder Behirtung sowie in klar definierten Einzelfällen die schnelle und gezielte Entnahme tatsächlich auffälliger oder schadensstiftender Einzeltiere. In seiner vorliegenden Form ist das Gesetz zudem rechtswidrig, da nicht mit dem europäischen Artenschutzrecht vereinbar. Der Wolf bleibt gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) eine geschützte Art (Anhang V), deren Erhaltungszustand dauerhaft abgesichert werden muss.

 
Wir appellieren an die Bundestagsabgeordneten, den Gesetzesentwurf im parlamentarischen Verfahren grund-legend zu überarbeiten. Notwendig sind vor allem verlässliche Regeln, die sicherstellen, dass die Wolfspopulation in Deutschland dauerhaft nicht wieder bedroht wird. Dazu braucht es ein gutes Monitoring und klare Schutz-mechanismen, statt Jagdmaßnahmen, die vor allem Handlungsfähigkeit demonstrieren sollen, aber Weidetiere nicht wirksam schützen. Deutschland muss sich an geltendes EU-Recht halten. Alles andere gefährdet den Artenschutz und die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung. Über das Gesetz hinaus bedarf es der Stärkung des Herdenschutzes. Dringend benötigen wir anstelle pauschaler Jagdregelungen klare und schnelle Verfahren, um tatsächlich problematische Einzeltiere gezielt zu entnehmen und Schäden wirksam zu begrenzen. Dies scheitert bislang häufig an langen Genehmigungsverfahren und unklaren Zuständigkeiten. Reißt ein einzelner Wolf wiederholt gut geschützte Nutztiere, kann es Wochen dauern, bis eine Entnahme erlaubt wird – mit der Folge weiterer Risse.“  


In seiner aktuellen Stellungnahme bewertet der WWF die vorliegende Gesetzesnovelle als fachlich wie rechtlich ungenügend. Zu den Kritikpunkten zählen unter anderem: 

  • Anlasslose Jagd im Rahmen eines Bestandsmanagements, die wissenschaftlich belegt
    den Herdenschutz nicht verbessert, sondern im Gegenteil das Risiko von Nutztierrissen

    sogar erhöhen kann. 
  • Vorsehen von „Weidegebieten“ oder wolfsfreien Zonen, die im Widerspruch zum europäischen Artenschutzrecht stehen. 
  • Unzureichendes Monitoring mit zu langen Evaluierungszyklen statt einer engen, 
    datenbasierten  Bestandsbeobachtung. 
  • Vorrang des Jagdrechts vor dem Naturschutzrecht, wodurch europarechtliche Vorgaben unterlaufen werden. 

Good News 

13. Januar 2026 | Baltic Sea Ranger

 

„Win-Win für Mensch und Meer“

 

Weltweit einzigartige Fortbildung zum Fachwirt für Fischerei und Meeresumwelt

 

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13. Januar 2026 | Wilhelmshaven

 

Umweltverbände schließen Schutz-bündnis für Voslapper Groden-Nord

 

Naturschutzgebiet und EU-Vogelschutzgebiet droht fossilem Industriepark geopfert zu werden.

 

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13. Januar 2026 | KOMMENTAR 

 

Zur Neuausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Bauen auf Treibsand

Berlin. Bundesministerin Reem Alabali Radovan stellte in der Bundespressekonferenz die geplan-te Neuausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit vor. Sie soll laut der Ministerin zukünftig vor allem deutschen strategischen Interessen und der deutschen Wirtschaft dienen. Biodiversitätserhalt und Klimaschutz spielen dabei keine zentrale Rolle mehr. Das sei wie Bauen auf Treibsand, so die Kritik des WWF. Heike Vesper, Vorständin für Politik und Transformation des WWF Deutschland, kommentiert:
 
„Der WWF unterstützt die Aussage von Ministerin Alabali Radovan, dass deutsche Entwicklungszusammenarbeit kein moralischer Luxus, sondern eine folgerichtige Antwort auf den wachsenden Druck auf die globale Solidarität und zunehmende geopolitische Konkurrenzen ist. Das Ministerium zielt mit seiner Arbeit auf Frieden, Stabilität und Wohlstand sowie die Stärkung deutscher Wirtschaftsinteressen ab. Diese Ziele lassen sich jedoch nicht erreichen, wenn kritische Ökosysteme und das Klima nicht ausreichend geschützt werden. Gefahren für Stabilität und Frieden sind in vielen Regionen der Erde eng mit der Zerstörung und Ausbeutung der Natur sowie mit den Folgen der Klimakrise verbunden. Die bedarfsgerechte Förderung von Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversität durch öffentliche Mittel ist unverzichtbar.“

Ausbildung zum Naturführer | Foto: Dietmar Wäß

9. Januar 2025 | Naturführer 2026

 

Natur verstehen und vermitteln

 

Umweltwerkstatt startet Ausbildung in Lüneburg

und der Wetterau

 

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9. Januar 2026 | Aktuelle Umfrage

 

Für weniger Einweg-Müll

 

155 Städte haben Interesse an Verpackungssteuern. 

ABER: Bayern hat beschlossen, seinen Kommunen dieses Instrument ab Januar 2026 zu verbieten.

 

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9. Janaur 2026 | Klima-Verfassungsbeschwerden

 

Umweltverbände kritisieren Stellungnahme 

 

Bundesregierung verweigert Verantwortung.

 

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8. Januar 2026 | Ab 2026

 

Entlastungen für Verbraucherinnen und Verbraucher trotz steigendem CO₂-Preis

 

Geringer Anstieg für CO2-Preis auf Brennstoffe erwartet

 

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8. Januar 2026 | Nach Rechtsverfahren

 

Signalwirkung für hunderttausende Mieterinnen und Mieter

 

Vonovia erlaubt Balkonkraftwerke

 

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8. Januar 2026 | STATEMENT Bundesumweltministerium

 

Zum Austritt der USA aus 66 internationalen Organisationen

 

Gestern erließ US-Präsident Donald Trump eine Executive Order, die den Rückzug der USA aus 66 internationalen Organisationen verkündete. Dazu äußert sich heute Bundesumweltminister Carsten Schneider:

 

„Die Entscheidung der Trump-Regierung, auch die Klimarahmenkonvention und den Weltklimarat zu verlassen, kommt nicht überraschend. Der Weltklimarat vereint die exzellentesten Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaft zu Klimafragen auf der ganzen Welt. Zurecht ist er 2007 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Bei der Klimakonferenz Ende letzten Jahres hat sich gezeigt, dass die USA mit ihrer Haltung zum Klimaschutz allein sind. Alle Staaten haben sich dazu bekannt, alles zu tun, um die Erderwärmung in diesem Jahrhundert bei 1,5 Grad einzupendeln. Zahlreiche neue Allianzen sind in Belem gestartet: zu internationalen Kohlenstoffmärkten, zum schnelleren Ausstieg aus den fossilen Energien und übrigens auch gegen Fakenews zu Klimafragen.“

7. Januar 2026 | KOMMENTAR zu Treibhausgasemissionen 2025

Das neue Jahr muss Fortschritt bringen

Berlin. Die Treibhausgasemissionen aus den Sektoren Verkehr und Gebäude sind im vergange-nen Jahr gestiegen. Das geht aus Daten der Denkfabrik Agora Energiewende hervor. Demnach sanken die Emissionen 2025 insgesamt nur um 9 Millionen Tonnen CO2 im Vergleich zum Vorjahr – und das zum Teil auch nur wegen Produktionsrückgängen.Strukturelle Änderungen, die Klima-schutz und Wirtschaft gleichzeitig voranbringen, bleiben aus. Dazu sagt Viviane Raddatz, Klima-chefin beim WWF Deutschland:

„Fast ein Jahr ist seit der Wahl vergangen und die Regierung antwortet auf eine der größten Krisen unserer Zeit mit Rück- statt Fortschritten. Wir brauchen kein Roll-back bei Verbrenner-Aus und Heizungsgesetz, sondern ein Build-on: Maßnahmen für einen zukunftsfähigen Verkehrs- und Gebäudesektor müssen ausgeweitet werden, statt eingedampft. Die Bundesregierung verharmlost die Konsequenzen dieser fossilen Roll-backs: Kostensteigerun-gen, weniger Resilienz und mangelnde Wettbewerbsfähigkeit in Zukunftsbranchen. Mit dem Klimaschutzpro-gramm, das die Bundesregierung laut Gesetz bis März vorlegen muss, bietet sich ihr ein perfekter Handlungsrah-men, jetzt umzulenken: Richtig ausgestaltet kann es Deutschland auf Kurs bringen, indem es den Übergang zu zukunftsfesteren Technologien wie E-Autos und Wärmepumpen fördert und Menschen vor den Gefahren und Kosten fossiler Energien schützt. Ein besserer öffentlicher Nah- und Fernverkehr, der Ausbau von Wärmenetzen, mehr Sanierungen insbesondere der besonders schlecht gedämmten Häuser, mehr Strom aus Erneuerbaren statt aus Kohle, Öl und Gas: All das und mehr sollte sich die Regierung auf ihre Aufgabenliste für das neue Jahr schreiben und zeitnah mit Häkchen versehen. Denn nur so ist ihre Politik fortschrittsgewandt statt rückschrittlich. Und: All das funktioniert nicht ohne die finanziellen Mittel. Wenn über Haushalte entschieden wird, muss Zukunfts-fähigkeit der Maßstab sein.“

7. Januar 2026 | Wiederherstellung Wasserhaushalt

 

Nasse Zukunft für das Adlermoor

 

Material für die Wiedervernässung kommt aus der DBU-Naturerbefläche.

 

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7. Januar 2026 | Fortbildung

 

Neue Entwicklungen im hessischen Naturschutz

 

Fachsymposium  am 18. Januar 2026 in der Naturschutzakademie Hessen in Wetzlar

 

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6. Januar 2026 | Horrornacht an Silvester

 

Bundesweites Böllerverbot von Innenminister Dobrindt gefordert

  • Extreme Feinstaubbelastung mit gesundheitsschädlichen Höchstwerten in vielen Städten: München mit 1.458 µg/m³ Hotspot

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6. Januar 2026 | Gewinner und Verlierer 2025


Nashörner, Phytoplankton und Vögel auf der Verliererseite

 

Luchse, Koalas und Grüne Meeresschildkröten sind Gewinner / Europas Umweltschutz wird „geschreddert“

 

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6. Januar 2026 | Vögel im Garten

 

Amsel, Meise, Fink und Star zählen

 

Vom 9. bis 11. Januar ruft der NABU wieder zur Stunde der Wintervögel auf.

 

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19. Dezember 2025 | Deutschland

 

Hessen hat höchste Weißstorchdichte 

 

Adebar-Freunde zählen in diesem Jahr 1.563 Brutpaare mit 2.112 Jungen

 

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Alpen-Milchlattich | Foto: Karl-Friedrich Abe

19. Dezember 2025 | Online-Portal „Rhönflora“

 

Von seltenen Orchideen bis zu
Alpen-Milchlattich

 
UNESCO-Biosphärenreservat Rhön: Die wilde Pflanzenwelt der Rhön auf einen Klick
 

19. Dezember 2025 | Erfolgsmodell in Gefahr 

 

25 Jahre Wasserrahmenrichtlinie WRRL

 

Warnung vor Aufweichung eines zentralen europäischen Umweltschutzgesetzes  

 

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18. Dezember 2025 | Lichtverschmutzung

 

Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen 

 

In der Weihnachtszeit sparsam mit Kunstlicht umgehen

 

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Good News 

Holzhochhaus Hamburg © Foto: GARBE Urb

18. Dezember 2025 | Hamburger Hafencity

 

Holz-Hochhaus vereint Wohnraum und Klimaschutz

 

Kombination von Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz, schneller Bau und effiziente Nutzung von Grundstücken

 

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18. Dezember 2025 | KOMMENTAR zur Erhöhung der Entfernungspauschale:

 

Milliardengeschenk für Besserverdienende
statt bessere Mobilität für alle

 

Zur Abstimmung im Bundesrat zur überarbeiteten Entfernungspauschale am morgigen Freitag erklärt Verena Graichen, Geschäftsführerin Politik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Bund und Länder stehen schon jetzt unter massivem Spardruck. Die geplante Erhöhung der sogenannten Pendlerpauschale würde ein noch größeres Loch in die öffentlichen Kassen reißen – mit zusätzlichen Steuer-ausfällen in Milliardenhöhe. Der Bundesrat darf diesem Vorhaben nicht zustimmen. Die Neuregelung geht an den Bedarfen vieler Menschen vorbei und ist sozial ungerecht. Was als Entlastung für alle verkauft wird, entlarvt sich bei genauerem Hinsehen als Steuervorteil vor allem für Besserverdienende. Bereits nach der alten Regelung entfielen 2025 über 50 Prozent der Steuervorteile auf die obersten 30 Prozent der Einkommen – die Erhöhung verschärft diese Schieflage weiter. Öffentliche Mittel sollten Mobilität für alle stärken – nicht zusätzliche Steuer-geschenke für Gutverdienende finanzieren.“

 

Hintergrund: Mit der enormen Erhöhung der Entfernungspauschale hat die Bundesregierung eines ihrer verein-barten Projekte umgesetzt. Bereits Anfang Dezember hat der Bundestag der geplanten Erhöhung auf 38 Cent/km ab dem ersten Kilometer zugestimmt. Am 19.12.2025 entscheidet auch der der Bundesrat über die Erhöhung.

Bis 2030 fehlen dem Bund Einnahmen von knapp 4 Milliarden Euro. Da die Einnahmen aus der Lohn- und Ein-kommensteuer auf Bund, Länder und Kommunen aufgeteilt werden, diese in Folge der höheren Abschreibungen sinken, fehlen den Bundesländern 3,7 Milliarden Euro und den ohnehin schon klammen Kommunen weitere 1,3 Milliarden Euro. Die Entfernungspauschale reduziert das zu versteuernde Einkommen, unabhängig vom genutz-ten Verkehrsmittel. Somit werden Menschen mit hohen Einkommen und weiten Wegen sehr viel stärker entlastet als Menschen mit niedrigen Einkommen aber ebenso weiten Wegen. Einen Anreiz den öffentlichen Verkehr zu nutzen sieht die aktuelle Regelung nicht vor.

17. Dezember 2025 | Nachhaltigkeit zu Weihnachten

 

Küsse unter dem Mistelzweig

 

Misteln lieber als nachhaltigen Adventsschmuck
als am Obstbaum

 

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17. Dezember 2025 | KOMMENTAR zum „Verbrenner“-Aus-Aus


Die EU macht sich zum Freilichtmuseum für Verbrenner-Technologien

Berlin: Mit der Entscheidung, fossil betriebene Neuwagen auch nach 2035 zuzulassen, sendet die EU ein fatales Signal – für den Klimaschutz und für Europas Wettbewerbsfähigkeit. Dazu sagt Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland:

„Von diesem Beschluss profitiert allein die Fossillobby – nicht die europäische Autoindustrie und nicht die Ver-braucherinnen und Verbraucher. Statt Planungssicherheit für die Transformation zu schaffen, verlängert Europa die Abhängigkeit von Öl und verschärft damit Klimakrise und geopolitische Risiken. Und das, während der Rest der Welt auf Elektromobilität setzt. Wer glaubt, mit dieser Entscheidung Wohlstand und Arbeitsplätze zu retten, irrt: Sie gefährdet beides. Die Zukunftsmärkte entstehen bei Elektrofahrzeugen, nicht beim Verbrenner. Während andere Länder Milliarden vor allem in Batterietechnologie investieren, macht sich Europa zum Freilichtmuseum für Verbrenner-Technologien von gestern. Das ist keine Technologieoffenheit, das ist Technologieverweigerung. Damit zeigt sich, dass Technologieoffenheit eigentlich nur ein fossiles Weiter-so sichern soll. Die europäische Autoin-dustrie braucht aber klare Leitplanken für den Wandel – keine Schlupflöcher, die den Strukturwandel verschlep-pen. Wer Menschen entlasten will, muss anders handeln: mit gezielter Kaufförderung für E-Fahrzeuge für kleine und mittlere Einkommen, mit einem flächendeckenden Ladenetz auch auf dem Land, mit einem starken öffentlichen Nahverkehr. Das senkt die Mobilitätskosten und macht unabhängig von schwankenden Spritpreisen. 
Für das Klima zählt jede Tonne CO₂. Jedes zusätzliche Verbrenner-Fahrzeug auf den Straßen macht es schwerer, die Pariser Klimaziele zu erreichen, und nimmt den Platz für klimafreundliche Lösungen. Die Rechnung zahlen alle: durch höhere CO₂-Preise, durch Extremwetterereignisse, durch verlorene Wettbewerbsfähigkeit. Klimaschutz ist keine Bürde für die Wirtschaft – er ist ihre Zukunft."
 
Hintergrund: Während die Bundesregierung an einem Klimaschutzprogramm arbeitet, hat sie sich mit dem Verbrenner-Aus gleichzeitig für ein Aufweichen von Klimaschutzmaßnahmen auf europäischer Ebene eingesetzt – ein Widerspruch. Der WWF hat gemeinsam mit anderen Umweltverbänden zum laufenden Beteiligungsprozess heute konkrete Maßnahmen für wirksamen Klimaschutz vorgelegt. Das Aufweichen des Verbrenner-Aus passt nicht zu einem zukunftsfähigen Klimaschutzprogramm. 

 

17. Dezember 2025 | STELLUNGNAHME 

 

Zum Vorschlag der EU-Kommission zur Automobilwirtschaft

 

Die EU-Kommission hat ihre Vorschläge für die Zukunft der Automobilbranche in Europa vorgelegt. Dazu erklärt Bundesumweltminister Carsten Schneider:
 

„Die Regeln werden flexibler, aber die Klimawirkung bleibt erhalten. Auch wenn es kritische Punkte gibt, ist das insgesamt ein pragmatischer und gangbarer Mittelweg, der auch die wichtigen Anliegen der Gewerkschaften aufgreift. Ich habe in den letzten Monaten viel mit Unternehmen und Betriebsräten gesprochen, sowohl von Autoherstellern als auch von Zulieferern.  Sie bekommen jetzt mehr Spielraum, um den Übergang in die elektri-sche Zukunft zu schaffen. Das Signal an den Markt ist eindeutig: Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Elektro-autos sind technisch überlegen und werden immer besser und günstiger. In zehn Jahren werden fast alle Neu-wagen in Europa Elektroautos sein. Zugleich schlägt die Kommission eine begrenzte Flexibilisierung im Umfang von zehn Prozent vor, um einen weicheren Übergang für die Industrie zu ermöglichen. Diese 10 Prozent müssen vollständig ausgeglichen werden, überwiegend durch den Einsatz von klimafreundlich hergestelltem europäi-schem Stahl. Für mich als Klimaschutzminister ist entscheidend: Die Klimawirkung der europäischen CO2-Regeln bleibt so erhalten. Das, was durch die zusätzliche Flexibilität mehr an CO2 ausgestoßen wird, muss an anderer Stelle ausgeglichen werden. Das ist der Kern der deutschen Position, die wir in Brüssel eingebracht haben. Dieser Ausgleich wird zu einem dringend benötigten Nachfrageschub für europäischen grünen Stahl führen. Damit kann es gelingen, wichtige Fortschritte für Klimaschutz und Arbeitsplätze in der Stahlindustrie zu organisie-ren. Deutschland wird sich konstruktiv in die weiteren Beratungen einbringen und innovative Ansätze verfolgen.“

 

Weitere Informationen: Das federführende Bundesumweltministerium wird die Kommissionsvorschläge nun im Detail auswerten und sich dann gemeinsam mit den anderen Ressorts in den Gesetzgebungsprozess auf EU-Ebene einbringen. Kritisch diskutiert werden sollte dabei unter anderem die vorgeschlagene Anrechnung von Biogas. Denn Biogas wird dringend und vorrangig in Gaskraftwerken gebraucht, um die Abhängigkeit von teuren und unzuverlässigen Erdgasimporten zu verringern.

Very bad news ... aus Hessen!

16. Dezember 2025 | Missachtung des Ehrenamtes

 

Abbau von Naturschutz und Bürgerbeteiligung

 

Neues Entbürokratisierungsgesetz setzt falsche Schwerpunkte

 

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16. Dezember 2025 | Luchsbericht 2024/25

 

Erneut Nachwuchs im Reinhardswald

 

Luchsvorkommen in Nordhessen bleibt stabil

 

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16. Dezember 2025 | KOMMENTAR zu Pariser Klimaabkommen

 

Klimaschutz sichert Zukunft und Wohlstand

 

Zu zehn Jahren Pariser Klimaabkommen erklärt Verena Graichen, Geschäftsführerin Politik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Wir gratulieren zu zehn Jahren Pariser Klimaabkommen. Und wir erinnern: Worte retten kein Klima, Taten schon. Jedes Land muss seinen vereinbarten Beitrag leisten, damit das gemeinsame Ziel erreicht wird, die Klimakrise zu stoppen. Klimaschutz sichert Zukunft und Wohlstand. Die Bundesregierung muss jetzt die Hausaufgaben machen und ein wirksames Klimaschutzprogramm auf den Tisch legen. Es braucht endlich Maßnahmen, die den Klima-schutz voranbringen, statt die Energiewende, die Abkehr vom Verbrenner oder gleich die Klimaziele infrage zu stellen. Deutschland ist säumig mit seinem Beitrag zum Paris-Abkommen und droht, den Anschluss an Zukunfts-märkte zu verpassen. Das Klimaabkommen hat gezeigt, dass multilaterale Zusammenarbeit erfolgreich ist. Sie ist sogar der einzige Weg, um globalen Krisen umfassend zu begegnen. Zum Jubiläum sagen wir deshalb: Danke an alle, die seitdem kämpfen, handeln und Hoffnung geben.“

Umwelt & Verkehr

Energiekrise

Landwirtschaft

Meeresschutz

16. Dezember 2025 | KOMMENTAR

 

Abschwächungen beim Verbrenner-Aus schaden Klima und Industrie

 

Vor der Veröffentlichung des Vorschlags der EU-Kommission zur Abschwächung der CO2-Flot-tengrenzwerte kommentiert Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Eine Aufweichung beim sogenannten Verbrenner-Aus schadet Klima und Industrie. Abgeschwächte Vorgaben und Ausnahmen für Plug-in-Hybride erschweren es, die Klimaziele einzuhalten und nehmen der Industrie die oft beschworene Planungssicherheit. Mehrere Technologieoptionen bedeuten ein Aufsplitten von Unternehmensin-vestitionen und verstärken die Verunsicherung der Kund*innen. Die Zukunft fährt elektrisch, das stellt wohl niemand mehr in Frage. Jetzt entscheidet sich, ob die Zukunft zumindest in Europa auch noch europäisch fährt. Mobilität mit heimischem Ökostrom reduziert Abhängigkeiten, Importe von Öl, scheinbar nachhaltigen biogenen Kraftstoffen oder zukünftig von E-Fuels erhöhen diese hingegen. E-Fuels sind ineffizient und teuer, sie sind keine gangbare Zukunftsoption für Normalverdienende. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen muss dem Lobbydruck standhalten. Nur mit klaren Vorgaben kann sie die notwendige Transformation vorantreiben, die einige Konzerne bislang verschlafen. Verwässert die EU das Verbrenner-Aus, riskiert sie, dass Europa den Anschluss an die Mobilität der Zukunft weiter verliert.“

(c) TSG Hoffenheim

12. Dezember 2025 | Mehrweg-Innovation

 

Fußball-Bundesliga: Deutsche Umwelthilfe zeichnet TSG 1899 Hoffenheim aus

 

Einführung eines Mehrwegsystems für Speisen

 

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News in eigener Sache

Pflegemaßnahmen in der Elbertsaue (c) GNA

12. Dezember 2025 | Biologische Vielfalt in Gefahr

 

Pflegenotstand im Naturschutz

 

GNA kritisiert ausbleibende Unterstützung bei der Biotop- und Landschaftspflege und rüstet sich für
neue Herausforderungen

 

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12. Dezember 2025 | KOMMENTAR zum Infrastruktur-Zukunftsgesetz (IZG)

 

Zukunft im Titel, Naturzerstörung im Gesetz

 

Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses und zu einem neuen IZG erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Unter dem Deckmantel Beschleunigung plant die Koalition nichts anderes als einen Generalangriff auf die Natur. Sie will dabei auch den Rechtsschutz gegen Eingriffe aushöhlen. Die Einschnitte durch dieses sogenannte Zukunftsgesetz sind gewaltig und werden gravierende Veränderungen im Naturschutz auslösen. Damit der Schutz von Natur- und Artenvielfalt dadurch nicht vollständig vor die Wand gefahren wird, muss bei den geplanten Ersatzgeldzahlungen unbedingt sichergestellt werden, dass diese an den entsprechenden Stellen wirksam für den dauerhaften Schutz von Natur und Umwelt eingesetzt werden. Dazu braucht es zum Beispiel Lösungen wie ein starkes und wirksames Naturflächengesetz. Damit kann verlässlich und bundesweit eine grüne Infrastruktur zum Schutz unserer Lebensgrundlagen aufgebaut werden. Auch die Umsetzung der Wiederherstellungsverordnung kann damit ambitioniert angegangen werden. Wir sehen den Bedarf für eine Beschleunigung von Infrastrukturprojekten. Diese kann nur gelingen, wenn eine klare Priorisierung einer überschaubaren Zahl von volkswirtschaft-lich sinnvollen Projekten erfolgt, die dann im Einklang mit Natur- und Klimaschutzzielen umsetzbar sind. Die Bundesregierung duckt sich vor einer solchen Entscheidung weg und verwendet stattdessen den Begriff des überragenden öffentlichen Interesses inflationär. Er soll zukünftig bei jeder mehrspurigen Straße und jedem Autobahnrastplatz Anwendung finden. Alles priorisieren zu wollen, wird die erhoffte Beschleunigung ausbremsen. Eine Beschleunigung, ohne den Abbau rechtsstaatlicher Beteiligung, braucht es gerade im Bereich der klimafreundlichen Mobilität auf der Schiene. Aber auch mit Blick auf die maroden Brücken bedarf es einer wirkungsvollen Priorisierung des Erhalts der bestehenden Infrastruktur.“

12. Dezember 2025n | Gewinn für Umwelt & Betriebe

 

Klimaschonende Milchkuhhaltung

 

Intelligenter Einsatz von Ressourcen spart Geld, schützt das Klima und hält die Tiere gesund

 

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Bildautor: Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf

11. Dezember 2025 | Nachhaltige Entwicklung

 

Engagiert für Mensch und Natur
 
Was machen die Biosphärenschulen im Bliesgau?
 
 
 
 Bild: Die Kartoffel steht bei vielen Aktivitäten der Biosphärenschulen hoch im Kurs.

11. Dezember 2025 | Zehn Jahre Paris

 

Tempo, Zusammenhalt und natürlicher Klimaschutz gefordert

 

Ökosysteme nutzen, um Emissionen zu senken

 

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11. Dezember 2025 | Bayerischer Landtag

 

Verbot von kommunalen Einweg-Verpackungssteuern

 

„Bayern entmündigt Kommunen, die gegen Müllflut vorgehen wollen“

 

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11. Dezember 2025 | KOMMENTAR zum Heizungsgesetz

 

Koalitionsausschuss bei Klima- und Verbraucherschutz in der Pflicht

 

Zur Debatte um das Heizungsgesetz im Koalitionsausschuss erklärt Verena Graichen, Geschäfts-führerin Politik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Wer die 65-Prozent-Regel für neue Heizungen kippt, schadet Klima, Handwerk und Verbrau-cher*innen gleichermaßen. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist das wirksamste Instrument für Klimaschutz im Gebäudesektor – und der beste Schutz vor teuren Fehlinvestitionen. Das GEG schützt Verbraucher*innen vor der Kostenfalle Gasheizung und unrealistischen Wasserstoff-Planungen der Gasnetzbetreiber. Statt weiter Verunsicherung zu schüren, muss die Koalition heute Abend Klarheit schaffen: Wie bringt sie den Gebäudesektor endlich auf Klimakurs? Wie gelingt eine sozial gerechte Wärmewende? Entscheidend ist, den Umstieg auf erneuerbare Heizungen zu beschleunigen – nicht auszubremsen.“

 

Hintergrund: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) legt fest, wie Gebäude energetisch gebaut, saniert und betrie-ben werden müssen, um Energie zu sparen und Treibhausgase zu reduzieren. Es regelt Anforderungen an Neu-bauten, Bestandsgebäude, Heizungen und Energieausweise. Als Heizungsgesetz werden in der medialen und politischen Debatte vor allem die Regeln zum Tausch von Heizungen innerhalb des GEG bezeichnet. Seit 2024 müssen eingebaute Heizungsanlagen – zunächst nur in Neubaugebieten – mit mindestens 65 Prozent erneuer-baren Energien betrieben werden. Mit ihrer Ankündigung, das sogenannte Heizungsgesetz abzuschaffen, sorgt CDU-Ministerin Katherina Reiche für Verunsicherung bei Verbraucher*innen, Kommunen und in der Heizungs-branche. Laut Koalitionsvertrag soll das neue GEG „technologieoffener, flexibler und einfacher“ werden. Was genau damit gemeint ist, bleibt bislang unklar. Entgegen dem Ansatz der Union sind sich jedoch fast alle Akteure einig: Statt die Regeln zum Heizungstausch grundlegend zu verändern, muss die Wärmewende vor allem kon-tinuierlich und planbar werden. Mehrere Rechtsgutachten weisen außerdem darauf hin, dass eine bloße Abschaf-fung der Regeln zum Heizungstausch nicht rechtens wäre. Eine Verfehlung der Klimaziele würde außerdem Milliarden kosten, da Deutschland aufgrund der EU-Lastenteilung teure Ausgleichszertifikate von anderen EU-Ländern kaufen müsste, die die Klimaziele einhalten.

10. Dezember 2025 | KOMMENTAR zur abgeschwächten EU-Lieferkettenrichtlinie

 

"Europäische Union stellt Konzerninteressen über Schutz von Menschen, Umwelt und Klima"


Berlin. Die Europäische Union hat die Lieferkettenrichtlinie im Trilogverfahren massiv abge-schwächt: Mit einem Anwendungsbereich erst ab 5.000 Beschäftigten und 1,5 Milliarden Euro Umsatz, der Streichung verbindlicher Klimatransitionspläne und der Aufhebung einer EU-weit harmonisierten Haftung werden genau diejenigen Pflichten ausgehöhlt, die Unternehmen zu wirk-samer Risikoanalyse und -vermeidung hätten zwingen sollen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Bundesregierung auf, diese Einigung auf Kosten von Umweltschutz und Menschen-rechten im Rat entschieden abzulehnen. Dazu Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner:

„Diese Einigung ist ein Frontalangriff auf den Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima. 
Auf Druck der Konservativen nimmt das EU-Parlament Betroffenen von Menschenrechts-verletzungen den Zugang zu Rechtsschutz und lässt Unternehmen, die im Gegensatz zu ihrer Konkurrenz verantwortungsvoll wirtschaften, über die Klinge springen. Die Bundesregierung muss diesen Vorschlag im Rat zurückweisen, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit in der Menschenrechts-, Klima- und Handelspolitik nicht verspielen will."

10. Dezember 2025 | Nachhaltige Mobilität

 

Elektrofahrräder praktischer und sicherer machen

 

Allianz aus Umwelt-, Verbraucher- und Wirtschafts-verbänden fordert europaweit einheitlichen Ladestecker

 

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Naturschutz

Biodiversität

Klimawandel

Umweltbildung

Biberstündchen
Bei Meister Bockert in Assenheim

 

Trotz kühler Temperaturen wird der Biber kein bisschen Wintermüde: Entlang der Nidda sind die Spuren seiner Wintersportaktivitäten deutlich zu sehen. Komprimiert auf 60 Minuten lädt die NABU Umweltwerkstatt Wetterau am Sonntag, 1. Februar 2026 von
11 bis 12 Uhr zu einem Biberstündchen ein. Auf einer Spazierrunde führt der Landschaftsökologe Frank Uwe Pfuhl ins Revier dieses größten einheimi-schen Nagetiers.

Foto: Frank Uwe Pfuhl

Treffpunkt ist in Assenheim im Silzweg an der Einmündung der Parkstraße. Dort wird schon das Bibermobil bereit-stehen, um zur Einführung den Biber und seine besondere Anpassung an den Lebensraum Fluss an Präparaten vorzustellen. Von da aus geht es an die Nidda, denn dort  ist er nicht mehr zu übersehen: Der Biber hat in Assenheim deutliche Nagespuren an den Bäumen hinterlassen. Auch eine erste Biberburg ist in direkter Nachbarschaft zum Nid-daradweg zu sehen. Weitere Spuren des Bibers, wie Biberrutsche oder an-genagte Bäume werden verfolgt und erläutert. Die Veranstaltung ist kosten-los, Spenden sind erwünscht. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: info@umweltwerkstatt-wetterau.de 

Nationalpark Hainich

Das Veranstaltungsprogramm steht
ganz im Zeichen des Jubiläums „15 Jahre Weltnaturerbe Buchenwälder“.
Geführte Wanderungen zu Themen
wie „Bäume im Winter“, „Tierspuren“,
„Spechte“, „Märzenbecher“ und „Bär-lauch“ sind Teil des Programms. Bewährte Veranstaltungen wie die Mitsommernacht, eine Wildniswan-derung und der „Welt-Ranger-Tag“ sind wieder dabei. Pilzinteressierte können sich ebenfalls auf spezielle Veran-
staltungen freuen. Neu im Programm sind Angebote für Geologie- und
Bodenfreunde. Sie kommen bei einem bodenkundlichen Streifzug und einem
Forschertag auf ihre Kosten.
Mehr Infos zum Programm
260115_MITMACHEN.pdf
PDF-Dokument [234.0 KB]

Tagungen

Naturschutzakademie Hessen in Wetzlar

 

10. Februar 2026 (Di)  

Feldhamsterschutz 

Anmeldeschluss: 02.02.2026

 

28 .Februar 2026  (Sa)                          

Das Rebhuhn - Vogel des Jahres 

Anmeldeschluss: 20.02.2026

Programm & Anmeldung
Feldhamsterschutz.pdf
PDF-Dokument [458.3 KB]
Programm & Anmeldung
Das Rebhuhn.pdf
PDF-Dokument [505.4 KB]

Jetzt anmelden! 

38. Deutscher Naturschutztag
„NATUR  MENSCH  ZUKUNFT“
10. März bis 14. März 2026,

Freie Universität Berlin

 

Informieren - Vernetzen - Mitgestalten!

Der 38. Deutsche Naturschutztag (DNT) stellt die vielfältigen Beziehun-gen zwischen Mensch und Natur in den Mittelpunkt und bietet Gelegenheit für eine aktuelle Standortbestimmung.

Erleben Sie Expertise und Beteili-gung zu topaktuellen Naturschutz-themen mit Fachleuten, Engagierten und Naturschutzbegeisterten aus ganz Deutschland! Themen sind u.a. die Zukunftsfähigkeit heutiger Instrumente und Strategien, aktuelle rechtliche Vor-gaben, Naturschutz auf Landschafts-ebene, Kommunikation und Bildung, Transformation von Naturschutz und Gesellschaft, Stadtnaturschutz, inno-vative Ansätze im Monitoring und in der Finanzierung von Naturschutzmaß-nahmen und viele mehr.

Der größte Naturschutzkongress Deutschlands erwartet Sie mit:

einem umfassenden Fachprogramm mit über 150 Experten*innen, einer spannenden Eröffnungsveranstaltung,

Mitgestaltung in Barcamps, Worldcafé und Fishbowl, einer Fach-Ausstellung,

dem Berufsfeldforum Naturschutz,

Exkursionen in Berlin und Branden-burger Umland, der "Langen Nacht des Naturschutzes" und ein vielfältiges Begleitprogramm. Seien Sie in Berlin dabei, wir freuen uns auf Sie!

Neue Veröffentlichung

Neue Veröffentlichung liefert Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmit-telindustrie. Der Konzernatlas beleuch-tet die Marktmacht der großen Konzer-ne vom Saatgut bis zum Supermarkt und zeigt auf, wie Politik und Bürger-*innen diese Macht begrenzen können - für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Ernährung.

Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzel-handel – und beeinflussen politische Entscheidungen.

Neue Wildnisbroschüre
 
„Vielfältig. Vertikal. Wild“
 
(c) NP Berchtesgaden
 
Der Reichtum an Tieren, Pflanzen,

Pilzen oder Flechten und auch die Vielfalt an Lebensräumen im National-park Berchtesgaden ist enorm: Aktuelle Forschungen haben unter anderem 13.544 Pilzarten, 1.100 Gefäßpflanzen, 100 Vogelarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten für das Gebiet des Nationalparks nachgewiesen.

 

Die neue, kostenfreie Wildnisbroschüre  zeigt ausgewählte Besonderheiten der Fauna und Flora des Nationalparks, gegliedert nach den vier Hauptlebens-räumen: Wasser, Wald, Offenland und Fels. Das Heft ist hier zu bestellen.

Internationaler Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2026“ 

Auf Entdeckungsreise in Europas Natur

„Gut gegähnt, Polarfuchs“ von Marcel Gerson, Siegerbild des EuroNatur-Fotowettbewerbs 2025.

Bereits zum 33. Mal laden die Natur-schutzstiftung EuroNatur und ihre Wett-bewerbspartner Hobby- und Profifoto-grafen dazu ein, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Europas sowie die schön-sten Landschaften des Kontinents in eindrucksvollen Bildern einzufangen.

„Gipfelstürmer“ von Melanie Weber, 9. Platz im diesjährigen Fotowettbewerb.

Eine Fachjury kürt die ausdrucksstärk-sten Motive. Die besten Aufnahmen zieren den EuroNatur-Wandkalender

und werden mit Geldpreisen prämiert. Die Gewinnerfotos werden zudem im EuroNatur-Magazin und in der Zeit-schrift „natur" sowie auf den Internet-seiten der Veranstalter veröffentlicht. 

Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Nähere Informationen zum Wettbewerb sind hier zu finden.

Neues Buch

Georg Bayerle
Der Alpen Appell

Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen

Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet die exzessive Erschließung und Ver-marktung der Bergwelt seit mehreren Jahrzehnten, privat wie beruflich. In seiner Streitschrift analysiert er scho-nungslos den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinter-fragt die auf reiner Ausbeutung basie-rende Alpenökonomie – und er zeigt Wege für die Zukunft auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kon-tinents doch vor uns retten können.

Ein Plädoyer zum Schutze eines unersetzlichen Lebens- und Erholungs-raumes vor unserer Haustüre!

160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos; 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur; Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025; ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,-
Auch als E-Book erhältlich,
ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99

Neue Reisebroschüre 

Nachhaltig erleben, staunen und mitmachen!

© NNL

Die Broschüre lädt dazu ein, Deutsch-lands Naturparadiese zu entdecken. Auf 28 Seiten bündelt sie nachhaltige Naturerlebnis-Angebote in Nationalpar-ken, Naturparken und Biosphärenreser-vaten. Neben Inspiration für Ausflüge und Urlaubsreisen bietet die Broschüre auch Möglichkeiten zum Mitmachen: Ob im Programm „Ehrensache Natur“, als Fördermitglied oder durch einen Spendenbeitrag – jedes Engagement für eine intakte Natur, ein gesundes Klima und den Erhalt der biologischen Vielfalt ist willkommen. [>>>mehr]

Spendenaufruf

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Sonderbericht

Copyright: Moholoholo Wildlife Rehabilitation Center

Südafrika im Mai 2025

Massenvergiftung Weißrückengeier

Ein besonderer Bericht von ELISABETH ZOJA

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Ausstellung

Grafik: VISUAL SPACE AGENCY & STUDIO BENS

 

Natur und deutsche Geschichte

Glaube – Biologie – Macht

 

Neue Ausstellung
ab dem 14. November 2025 im
Deutschen Historischen Museum

Was ist gemeint, wenn von „Natur“ die Rede ist? Auf diese Frage sind in der deutschen Geschichte sehr unter-schiedliche Antworten gegeben worden. Regierungen sowie religiöse und politi-sche Bewegungen haben den Begriff der Natur definiert – und für sich bean-sprucht. In einer neuen Ausstellung zeigt das Deutsche Historische Mu-seum, wie unterschiedlich „Natur“ zu verschiedenen Zeiten im Spannungs-feld von Glaube, Biologie und Macht verstanden und politisch eingesetzt wurde. Der schillernde und vielseitige Begriff der „Natur“ wird in seiner histori-schen Breite und Tiefe ausgelotet.

Mehr Informationen beim DHM

NATUR Online  Kolumne

Beiträge zu Nachhaltigkeitsthemen

aus der Redaktion

AKTUELLER  BEITRAG

Burgenbaumeister im Anmarsch

WEITERE THEMEN

Ohne Wasser geht es nicht

Es gibt kaum noch Dunkelheit

Ein Plädoyer für den Maulwurf

Kein Torf in den Topf

Steine blühen nicht


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NATUR Online   Tipp

Der neue Podcast der Deutschen Umwelthilfe (DUH) , der Natur-schutz zum Erlebnis macht

Veranstaltung 2026

Grenzenlos wandern

Der 123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EURORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und tschechische Erzgebirge führt.

Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert, findet nicht nur ein Wan-derfest, sondern auch eine Plattform für Vernetzung, Ehrenamt und Nachhaltig-keit. Der DWV lädt Vereine und andere Unterstützer ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv mitzugestalten.

www.wanderverband.de

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Horizons Séranne bietet sanften Touris-mus, der Treffen und Austausch schafft und zu lebendigen Diskussionen über Europa und seine politischen Inhalte beiträgt. Die Bildungsangebote richten sich an Interes-sierte, die das europäische Natur- und Kulturerbe verstehen und die fremde Land-schaften bereisen wollen. www.seranne.de

 

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Aktualisiert am 28. Januar 2026

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